Ratgeber · Kosten & Kalkulation

Was kosten Immobilien- und Kapitalanlage-Leads?

Ein Kapitalanlage-Lead aus einer eigenen Meta-Kampagne kostet an Werbebudget oft rund 20 €. So war es 2025 bei Cacasa Immobilien mit 122 Leads in 82 Tagen. Beim Lead-Einkauf zahlen Sie einen festen Preis pro Kontakt, in dem Werbekosten und Marge des Anbieters stecken. Welches Modell günstiger ist, zeigt erst eine Zahl: was ein Notartermin am Ende kostet.

Veröffentlicht 26. September 2026Cem CelikLesezeit 7 Minuten

Die kurze Antwort

Bei einer eigenen Kampagne zahlen Sie drei Dinge: Werbebudget an Meta oder Google, Betreuung an die Agentur und die Produktion von Creatives und Landingpage. Das Werbebudget pro Kapitalanlage-Lead liegt dabei häufig im niedrigen zweistelligen Bereich. Beim Lead-Einkauf zahlen Sie nur einen Preis pro Kontakt, der entsprechend höher liegt, weil Werbung und Marge des Anbieters darin enthalten sind.

Beides ist legitim. Die Frage ist nur, was am Ende ein Abschluss kostet. Ein Lead für 20 €, von dem jeder siebte zum Notar führt, ist günstiger als einer für 100 €, von dem es jeder zwanzigste tut. Wie viele Leads Sie pro Notartermin tatsächlich brauchen, rechnet der Rechner für Leads pro Notartermin mit Ihren eigenen Quoten durch.

Woraus sich die Kosten zusammensetzen

Werbebudget
Geht direkt an Meta oder Google. Bei Nextmove läuft es über das Werbekonto des Kunden. Für einen belastbaren Start sind im DACH-Raum ab rund 1.000 € im Monat realistisch, damit die Kampagne genug Daten zum Lernen sammelt.
Betreuung
Strategie, Kampagnenführung, Tests und Reporting. Bei Nextmove beginnt die Zusammenarbeit mit einer dreimonatigen Testphase. Die Konditionen werden im Strategiegespräch individuell festgelegt.
Produktion
Video-Creatives, Landingpage, Formular mit Qualifizierungsfragen, CRM-Anbindung. Einmalig zum Start und danach in Intervallen, weil Creatives verschleißen.
Preis pro Lead
Das Modell beim Lead-Einkauf. Sie zahlen je Kontakt, dafür entfallen Werbebudget, Betreuung und Produktion. Der Preis enthält Werbekosten und Marge des Anbieters.

Bei Nextmove Digital gehören Werbekonto, Pixel, Landingpages und alle Leads dem Kunden, auch nach Vertragsende. Das ist für die Kostenrechnung wichtiger, als es aussieht: Die Lernphase der Kampagne und die aufgebauten Zielgruppen sind bezahlt und bleiben nutzbar.

Vier Kennzahlen statt einer

Der Preis pro Lead ist die Zahl, nach der alle fragen, und die, die am wenigsten verrät. Wer Angebote vergleicht, braucht die ganze Kette.

CPL
Kosten pro Lead. Werbebudget geteilt durch Leads. Die bekannteste und die am wenigsten aussagekräftige Zahl.
CPQL
Kosten pro qualifiziertem Lead. Zählt nur Kontakte, bei denen Einkommen, Eigenkapital und Ziel passen.
Kosten pro erschienenem Termin
Werbebudget geteilt durch Beratungsgespräche, die tatsächlich stattgefunden haben. Ab hier ist die Zahl mit Vertriebszeit vergleichbar.
Kosten pro Notartermin
Werbebudget geteilt durch Abschlüsse. Die einzige Zahl, die sich direkt gegen die Provision rechnen lässt.

Praxisfall: 122 Kapitalanlage-Leads zu rund 20 €

Cacasa Immobilien berät in Berlin und Falkensee zu Immobilien als Kapitalanlage, mit Schwerpunkt auf der degressiven Abschreibung. Nextmove Digital hat dafür eine zweisprachige Meta-Kampagne aufgesetzt, auf Deutsch und auf Englisch für internationale Fachkräfte in Deutschland. Das Formular fragt Anlageziel, Nettoeinkommen und bevorzugte Erreichbarkeit ab.

  1. 122 Leads in 82 Tagen

    Meta-Kampagne auf Facebook und Instagram vom 13. September bis 3. Dezember 2025, zweisprachig: 99 Leads aus der englischsprachigen, 23 aus der deutschsprachigen Kampagne.

  2. rund 20 € pro Lead

    Bei einem Tagesbudget von rund 30 € ergeben sich etwa 2.460 € Werbebudget für den Zeitraum. Geteilt durch 122 Leads sind das rund 20 € Werbekosten pro Lead, ohne Betreuung und Produktion.

  3. 80 % mit mindestens 3.000 € netto

    Das Formular fragt das monatliche Nettoeinkommen ab. 98 von 122 Leads gaben 3.000 € oder mehr an, 45 davon über 5.000 €. Das ist der Bereich, in dem eine fremdfinanzierte Kapitalanlage realistisch wird.

  4. Steuern als häufigstes Motiv

    58 der 99 englischsprachigen Leads nannten als Ziel, die eigene Steuerlast zu senken, 24 die Altersvorsorge, 17 den Ausbau ihres Portfolios. Das passt zum Schwerpunkt des Kunden auf der degressiven Abschreibung.

Eigene Kampagne oder Lead-Einkauf

Beide Modelle lösen unterschiedliche Probleme. Der Lead-Einkauf füllt den Kalender sofort. Die eigene Kampagne baut einen Kanal auf, der mit jeder Woche günstiger wird und Ihnen gehört. Viele Vertriebe starten mit beidem und verschieben das Budget, wenn die eigene Kampagne ihre Lernphase hinter sich hat.

Tabelle seitlich scrollbar

Eigene Kampagne und Lead-Einkauf im Vergleich
KriteriumEigene Kampagne (Agentur)Lead-Einkauf
PreislogikWerbebudget + Betreuung + Produktionfester Preis pro Lead
Exklusivität der LeadsLeads entstehen nur für Sieje nach Anbieter, oft mehrfach verkauft
Werbekonto, Pixel, Zielgruppendatenbei Nextmove beim Kundenbleiben beim Anbieter
Qualifizierungsfragenfrei definierbarvom Anbieter vorgegeben
Zeit bis zu den ersten Leadsmeist 2–3 Wochensofort
Kosten pro Lead nach Lernphasesinken mit Optimierungbleiben gleich
MarkenwirkungAnzeige zeigt Ihr UnternehmenInteressent kennt Sie noch nicht
trifft regelmäßig zukommt darauf antrifft selten zuEinordnung typischer Marktmodelle, keine Aussage über einzelne Anbieter. Prüfen Sie Exklusivität und Datenrechte im Vertrag.

So startet die Zusammenarbeit mit Nextmove

  1. Drei Monate Testphase

    In dieser Zeit entstehen Creatives, Landingpage, Qualifizierungsformular und CRM-Anbindung, und die Kampagne durchläuft ihre Lernphase. Am Ende stehen belastbare Zahlen: Kosten pro Lead, Terminquote, erste Abschlüsse.

  2. Gemeinsam skalieren

    Sobald die Ergebnisse stimmen, wird das Budget gemeinsam erhöht. Gemessen wird dabei an Terminen und Abschlüssen, nicht an der Leadmenge. Die Konditionen für die Skalierung legen wir im Strategiegespräch fest.

  3. Alles bleibt bei Ihnen

    Werbekonto, Pixel, Landingpages und alle Leads gehören Ihnen, auch nach Vertragsende. Die bezahlte Lernphase und die aufgebauten Zielgruppen gehen bei einem Wechsel nicht verloren.

Beim Vergleich mit anderen Anbietern lohnen drei Fragen: Gibt es eine Testphase mit klaren Zielen? Wem gehören Werbekonto und Leads? Wird bis zum Abschluss berichtet oder nur bis zum Lead? Weitere Kriterien stehen in der Auswahlhilfe für Agenturen.

Häufige Fragen

Was kostet ein Kapitalanlage-Lead?

Das hängt am Modell. Bei einer eigenen Meta-Kampagne liegen die reinen Werbekosten pro Lead oft im niedrigen zweistelligen Bereich. Im Praxisfall Cacasa Immobilien waren es 2025 rund 20 € pro Lead, bei Einkommensabfrage im Formular. Beim Lead-Einkauf zahlen Sie einen festen Preis pro Kontakt, der Werbekosten und Marge des Anbieters enthält und entsprechend höher liegt. Vergleichbar werden beide Modelle erst über die Kosten pro Notartermin.

Was kostet eine Agentur für Leadgenerierung im Immobilienbereich?

Die Kosten setzen sich aus Werbebudget, Betreuung und Produktion zusammen. Für das Werbebudget sind ab rund 1.000 € im Monat realistisch. Nextmove Digital startet mit einer dreimonatigen Testphase, die Konditionen werden im Strategiegespräch festgelegt. Werbekonto, Pixel, Landingpages und Leads gehören dem Kunden.

Kapitalanlage-Leads kaufen oder selbst generieren?

Gekaufte Leads liefern sofort Volumen und eignen sich, um einen Vertrieb kurzfristig auszulasten. Selbst generierte Leads sind exklusiv, lassen sich nach eigenen Kriterien qualifizieren und bauen ein Werbekonto mit Zielgruppendaten auf, das Ihnen bleibt. Wer dauerhaft verkaufen will, fährt mit einem eigenen System meist günstiger pro Abschluss.

Wie startet die Zusammenarbeit mit Nextmove Digital?

Mit einer dreimonatigen Testphase. In dieser Zeit entstehen Creatives, Landingpage, Qualifizierungsformular und CRM-Anbindung, und die Kampagne durchläuft ihre Lernphase. Sobald die Ergebnisse stimmen, skalieren Kunde und Nextmove gemeinsam. Die Konditionen werden im Strategiegespräch festgelegt. Werbekonto, Pixel, Landingpages und Leads gehören dem Kunden.

Wie viel Werbebudget brauche ich für Kapitalanlage-Leads?

Für einen aussagekräftigen Test reichen oft schon 900 bis 1.000 € im Monat. Der Praxisfall auf dieser Seite lief mit rund 30 € am Tag. Wichtiger als die absolute Summe ist, dass das Budget lange genug läuft, damit die Kampagne lernt, und dass jemand die Leads sofort anruft.

Was würde ein Notartermin bei Ihnen kosten?

Im Strategiegespräch rechnen wir mit Ihren Zahlen: Zielgruppe, Region, Provision pro Abschluss und heutige Terminquote. Sie bekommen eine Budgetempfehlung, einen Richtwert für den Preis pro Lead, der sich für Sie rechnet, und ein konkretes Angebot für die Betreuung.

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Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Angaben zu Kosten sind Erfahrungswerte und Einzelergebnisse, keine Ergebnisgarantie. Je nach Region, Zielgruppe, Angebot und Wettbewerb können sie deutlich abweichen.